Über mich

Mein Name ist Janine, ich wohne eher ländlich in Rheine.

Am 29.11.09 bin ich 30 Jahre alt geworden.

 

Seit ich denken kann gibt es Hunde in meiner Familie.

Über die Jahre wuchs mein Interesse am Thema Hund.

 

Mit 14 Jahren besuchte ich mit meiner derzeitigen Zwerg-Rauhhaardackel-Hündin Kimi den Hundeplatz und verbringe noch heute gerne einige Stunden dort.

Kimi und ich durften die damals noch recht neue Hundesportart Agility kennenlernen, meine Kimi hat es geliebt und auch ich war sofort begeistert davon.

Leider durfte Kimi bald schon kein Agility mehr machen, da sie unter schwachem Bindegewebe litt und durch die Sprünge mehrere Leistenbrüche hatte. Wir vertrieben uns die Zeit mit der Unterordnung, allerdings war dieses nicht halb so spannend wie Agility!

 

Bald kam der Wunsch nach einem zweiten Hund auf, dieser sollte ausserdem ein wenig grösser als ein Zwerg-Dackel sein, was ja nicht unbedingt schwer ist :-)

 

Als ich Monate später meine Eltern endlich von den Vorzügen eines zweiten Hundes überzeugen konnte, ging es auch ganz schnell an die Suche.

In der Tageszeitung lass ich eine Anzeige: "Collie-Schäferhund-Mischlinge zu verkaufen...", das war perfekt, denn diese wuscheligen Collies fand ich schon immer toll.

 

Von einem Collie hat mein Olli rein gar nichts, trotzdem ist er mein Schatz :-)

Im Dezember 1996 holten wir Olli endlich zu uns nach Hause und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit nahm ich ihn mit zum Hundeplatz.

Ich trainierte mit ihm die ersten Geräte und Olli und mir machte es viel Spass gemeinsam kurze Sequenzen zu meistern. Nebenbei trainierten wir für die BH und Olli war prüfungsreif, als er sich Anfang 98 so schwer an der Schulter verletzte, dass ab sofort Sprünge, Radfahren etc. gestrichen werden mussten. Also war unsere "Agilitykarriere" zu Ende, bevor sie begonnen hatte.

 

Bis heute vertreiben wir uns die Zeit mit dem Apportieren und dem Fährten.

Inzwischen ist Olli unser "Opa", er sieht kaum noch was und ist so gut wie taub, manchmal tun ihm die Knochen weh und die Zähne sind auch nicht mehr so perfekt.

An Olli merke ich, wie alt ich inzwischen geworden bin...

 

Ein dritter Hund kam zur damaligen Zeit nicht in Frage, da bei mir das Abitur bevorstand und ich dann studieren wollte, somit habe ich eine ganze Zeit kein Agility gemacht und auch auf dem Hundeplatz war ich lange Zeit nicht.

 

Im Jahr 2001 zog ich zum studieren nach Köln und musste Kimi und Olli in Rheine lassen. Immer öfter vermisste ich den Alltag mit einem Hund, es fiel mir sehr schwer, so "hundelos" zu leben, dass ich an jedem Wochenende die Heimreise nach Rheine antrat.

 

Irgendwann hielt ich es einfach nicht mehr aus, so dass kurzentschlossen mein kleiner Günther bei mir einzog. Den Entschluss habe ich bis heute nicht bereut, denn Günni ist einfach perfekt!

 

Nachdem Günther´s Grunderziehung abgeschlossen und die alltäglichen Spaziergänge schnell zu langweilig wurden, besuchte ich mit Günther meinen Hundeverein in Rheine. Eigentlich wollte ich nur gucken, ob Agility etwas für Günni sein könnte, dass er dann doch so schnell lernt und bereits nach 6 Monaten auf den ersten Fun-Turnieren starten konnte, war mir zu der Zeit noch nicht klar.

Das Agility-Virus hatte also wieder zu geschlagen und Günther und mich infiziert :-)

Leider sollte unsere "Karriere" nicht lange andauern; immer öfter lief Günther nach dem Training komisch, so dass ich unseren Tierarzt aufsuchte, der Günther durchröntgte.

Als ich die Praxis verliess war ich am Boden zerstört - Günther hat HD-D und am linken Knie eine Patellaluxation, im Alltag hat er damit zum Glück keine Probleme, aber sämtlicher Sport musste vom Plan gestrichen werden.

Ein Jahr später wurde bei Günther noch ein Mastzelltumor Grad III diagnostiziert, ich hatte keine Ahnung, was das bedeuten sollte, so dass ich mich in verschiedenen Foren und bei Tierärzten schlau machte.

Da bereits Günther´s Lymphknoten befallen waren machte ich mich auf einen baldigen Abschied von meinem kleinen Schatz gefasst, es brach mir das Herz!

Jeder, der schon einmal einen Hund in sein Herz gelassen hat weiss, was ich durchgemacht habe...

Diese Diagnose ist nun zwei Jahre her und Günther geht es so gut, dass wir 2011 die Begleithundeprüfung laufen und danach in der Obedience Beginner-Klasse starten werden!!!

Mein tapferer kleiner Terrier hat alle Statistiken gesprengt und sich ins Leben zurück gekämpft!

 

Nachdem ich den ersten Schock über Günni´s Diagnose verdaut hatte, überlegte ich, wie es für mich mit dem Hundesport weitergehen könnte;  inzwischen verbrachte ich jede freie Minute auf dem Hundeplatz und ich konnte mir nicht vorstellen dieses ohne eigenes Training zu tun!

 

Da ich bei meinen Eltern wohnte und für sie zwei Hunde "...absolut genug..." waren, traute ich mich kaum das Thema "dritter Hund" anzusprechen...aber...wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Ich habe mir also richtig gute und wirklich überzeugende Argumente überlegt, meinen ganzen Mut zusammen genommen und dann meine Eltern auf das leidige Thema angesprochen.

 

Wie erwartet waren meine Eltern alles andere als "Feuer-und-Flamme" - müssen sie sich doch um meine Hunde kümmern, wenn ich arbeite.

Meine Argumente waren aber wohl überzeugend genug, denn kurze Zeit später saßen wir im Auto und fuhren nach Haselünne zu einem Schäfer, welcher Border Collie Welpen zu verkaufen hatte.

Ich konnte zwischen zwei Hündinnen wählen - äusserlich waren sie gleich, so nahm ich die temperamentvollere von beiden...ein Fehler ;-)

 

---bald geht es hier weiter---